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Masnvirus befällt Sturm

Graz - Es sind gerade einmal 6 Runden im Frühjahr gespielt und der SK Sturm kann mit einer Bilanz von 10 Punkten und 10:7 Toren durchaus zufrieden sein. Dennoch grassiert im Frühjahr der Masnvirus und befällt den SK Sturm. Neben so mancher nicht gegebener (gelb-)roten Karte gab es auch schon den ein oder anderen Treffer als Folgeerscheinung des Virus, ganz akut betrifft das den kurzzeitigen Ausgleichstreffer von Simon Piesinger bei der 2-1 Niederlage in Salzburg. Doch während man in der Führungsebene den Mantel des Schweigens über dieses Thema legt, bezieht einer dafür umso emotionaler Stellung: Trainer Franco Foda.

Herr Foda, wissen Sie, woher dieses Virus kommt?

„Nein, ich habe aber so einen Verdacht, wer es verbreitet haben könnte. Gerade in einer größeren, österreichischen Stadt gibt es hier kriminelle Strukturen, die daran interessiert sind, mit der Verbreitung solcher Viren Geld zu machen.“

Wie gedenken Sie sich dagegen zu schützen?

„Gar nicht!“

Heißt das, Sie lehnen eine Impfung ab?

„Ja, ganz klar! Ich denke, es ist nur gut für uns, wenn wir es aussitzen. Diese Viren befallen uns ja regelmäßig, seit Jahren und es ist noch niemand deshalb verletzt worden. Ich denke, die Spieler kommen damit ganz gut zurecht.“

Beeinflusst das denn nicht die Spieler in ihrer Spielweise? Ein Masnanfall während der 90 Minuten kann so ein Spiel doch schon mal entscheiden…

„Ja natürlich, dieses Risiko sind wir aber bereit einzugehen. Ich bin ja ohnehin kein Fan von langweiligen Partien und eine Entscheidung aufgrund solcher Masnattacken wird bestimmt auch die Liga attraktiver machen.“

Warum wehren Sie sich so vehement gegen eine Impfung?

„Sehen Sie, das ist doch alles nur ein großer wirtschaftlicher Gag der Karmaindustrie. Die stecken sich das Geld in die Taschen und wollen uns Impfpräparate vor die Nase setzen und so auf ihre Art und Weise das Spiel beeinflussen. Manche Spieler haben dagegen auch schon eine gewisse Immunität entwickelt, andere versuchen das Beste daraus zu machen. Piese zum Beispiel kann damit gut leben, auch Stanko steht nach kurzem Ausfall wieder bereit und ist am Weg zur Gesundung. Wie Sie sehen, kein Grund für eine Impfung.“

Aber Langzeitfolgen sind doch besonders in Wien offensichtlich. Ist Ihnen denn nicht klar, dass sie damit auch andere infizieren? 

Fans des SK Sturm mit einem Statement gegen die kriminelle Vereinigung in der Hauptstadt
Fans des SK Sturm mit einem Statement gegen die kriminelle Vereinigung in der Hauptstadt

„Doch, natürlich! Aber ich gebe Ihnen da ein gutes Beispiel: als ich 1997 nach Graz kam, wurde ich von meinen Mitspielern und den Fans mit dem Sturmvirus infiziert, seitdem hat sich das in meiner gesamten Familie ausgebreitet und es geht uns allen prächtig! Stellen Sie sich das doch nur mal vor: Wenn alle im Stadion gegen das Sturmvirus geimpft wären, würde uns niemand mehr anfeuern, wenn wir mal eine schlechte Partie spielen, sondern es würde jedem Fan nur das „Geimpfte“ hochkommen, wie ihr Österreicher das so schön sagt. Wir müssen lediglich darauf achten, dass das Masnvirus nicht auf andere Teams überspringt, das könnte dann wirklich schlimme Auswirkungen haben, so wie gegen Rapid. So eine Unachtsamkeit darf uns einfach nicht mehr passieren“

S.P.

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